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Pressespiegel SV Görlitz 1990

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Sachsen-Meisterin spielt ganz stark

H. Liebs Achte bei Deutschen Meisterschaften

Mit einer starken Leistung bei der Deutschen Frauenmeisterschaft krönte Hannelore Liebs vom SV Görlitz 1990 eine für sie erfolgreiche Saison. Im nordrhein-westfälischen Krefeld zählte die souveräne Sachsenmeisterin nur zu den Außenseiterinnen. Lediglich an Nummer 19 im 26 Teilnehmerinnen starken Feld gesetzt, spielte sie während des gesamten Championats im oberen Mittelfeld mit. Wichtig war für die Görlitzerin der gelungene Start. Gegen die an Nummer sechs gesetzte Bundesligaspielerin Antje Fuchs vom TSV Zeulenroda spielte sie mit den weißen Figuren Unentschieden, um anschließend gegen die an zehnter Position gesetzte Saarlandmeisterin Sonja Nill mit den ungünstigeren schwarzen Steinen sogar zu gewinnen. Zu groß war dann in der dritten Runde die Nummer eins der Setzliste. Gegen die Internationale Meisterin Jessica Nill vom SC Baden-Oos, aktuelle Nationalspielerin, musste sich Liebs geschlagen geben. Nill wurde am Ende der neun Runden ihrer Favoritenrolle gerecht und errang den Titel.
Das zweite Turnierdrittel war ein Spiegelbild der ersten drei Runden. Gegen die ehemalige Sachsenmeisterin Britta Leib vom SC Agon Neumünster remisierte die Görlitzerin. Danach folgte ein erneuter Schwarzsieg, als die gleichfalls höher eingestufte Yvonne Lösch vom niedersächsischen SK Rinteln die Überlegenheit der Oberlausitzerin anerkennen musste. Gegen die internationale Titelträgerin Manuela Schmitz vom Bundesligisten SK Holsterhausen folgte die zweite Niederlage.
Das letzte Meisterschaftsdrittel leitete Hannelore Liebs mit einem Sieg gegen die Stuttgarterin Katharina Tepluhina ein, womit ihr der Sprung über die 50-Prozent-Hürde gelang. Die beide Schlussrunden beendete die Sachsenmeisterin mit Punkteteilungen gegen die internationale Titelträgerin lsabel Hund vom Aachener SV und gegen Dr. Carmen Paul vom SV Münstertal. Die erreichten fünf Punkte bedeuteten am Ende den hervorragenden achten Platz für die Görlitzerin. Bedenkt man, dass Hannelore Liebs gegen acht höher gesetzte Kontrahentinnen antreten musste, wird die Leistung umso beeindruckender. Für die anstehende Saison in der 2. Frauenbundesliga, wo der Schachverein Görlitz als Aufsteiger antritt, dürfte damit genügend Selbstvertrauen getankt worden sein.
Liebs schloss mit ihrer Leistung eine im Frauen- und Mädchenschach überaus erfolgreiche Görlitzer Saison ab. Neben dem souveränen Aufstieg der Frauenmannschaft in die 2. Bundesliga stehen unter anderem Rang vier der zweiten Frauen in der Sachsenliga, der Sachsenmeistertitel im Schulschach der Mädchen und mehrere Erfolge im Einzelbereich zu Buche. (awß)

Quelle: Sächsische Zeitung vom August 2001

© 2001-2005 Anett Sänger *** Schachverein Görlitz 1990 e. V.
letzte Aktualisierung am 02. Januar 2005