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Pressespiegel SV Görlitz 1990

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Dame und König zwischen nagelneuen Karossen

Familien-Wettbewerb im Autohaus

Thomas Liebs (links) gegen Katharina Seener
Thomas Liebs (links) belegte mit seiner Mutter Hannelore den ersten Platz beim Familien-Schach. Hier spielt er gegen Katharina Seener, die mit Bernd Kießlich den dritten Platz erreichte. (Foto: P. Wilhelm)

Als einer der Höhepunkte der internationalen Schachtage Görlitz-Zgorzelec fand am Sonnabend die 2. Offene Familienmeisterschaft statt. Die Auto-Centrale Tesch hatte dazu in die Jakobstraße eingeladen, und der Schachverein Görlitz 1990 sorgte für den organisatorischen Ablauf des Wettkampfes.
Unter dem Motto „Von Opa bis Enkel" gingen Zweiermannschaften an den Start, die aus jeweils zwei Verwandten bestehen mussten. Gespielt wurden fünf Runden. Daneben nutzten aber auch einige Besucher die aufgestellten Bretter, um sich selbst einmal auf den 64 Feldern auszuprobieren.
Von Anfang an machten die Sachsenmeisterin Hannelore Liebs und ihr Sohn Thomas deutlich, dass der Titel nur über sie gehen konnte. Mit klaren Siegen hielten sie die Konkurrenz jederzeit im wahrsten Sinne des Wortes in Schach. Dabei gaben sie im gesamten Turnierverlauf lediglich einen Punkt ab. Dieser starke Auftritt war im Titelkampf jedoch nötig, da die leistungsschwächeren Akteure nach einem vorgegebenen Modus mit Punktevorgaben in die Meisterschaft gegangen waren. Mit 7:1 Mannschaftszählern und 10,5 Brettpunkten wurde die Familie Liebs schließlich souveräner Sieger und Görlitzer Familienschachmeister 2001.
Die Vertretung aus dem sachsen-anhaltischen Muldenstein besaß bereits einen deutlichen Rückstand und hatte auch das direkte Duell gegen die Titelträger mit 0:2 verloren. Auf Rang drei kam ein weiteres Görlitzer Team ein: Die 14-jährige Katharina Seener setzte sich mit ihrem Onkel Bernd Kießlich im Kampf um den Bronzerang knapp durch.
Auf dem undankbaren vierten Platz landete mit der elfjährigen Katharina Weiß und ihrem Vater Andreas die nächste Görlitzer Mannschaft noch vor Cornelia Seener und deren Vater Siegfried Würfel. Erfreulich war der hohe Anteil Schach spielender Frauen in diesem Turnier. Aus den Händen des Opelvertreters konnten die Sieger und Platzierten zahlreiche Preise in Empfang nehmen. Dank des erfolgreichen Verlaufs dieser Breitensport-Meisterschaft ist die 3. Auflage im kommenden Jahr bereits jetzt beschlossene Sache. (awß)

Quelle: Sächsische Zeitung vom 18. Juni 2001

© 2001-2005 Anett Sänger *** Schachverein Görlitz 1990 e. V.
letzte Aktualisierung am 02. Januar 2005