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Pressespiegel SV Görlitz 1990

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SZ-Sportlerumfrage 2001

Mit Selbstvertrauen in die Bundesliga

Kandidaten vorgestellt: Frauen-Team des SV Görlitz

Anna Socha und Elzbieta Balkiewicz
An den beiden Spitzenbrettern agieren die erst 16-jährigen Anna Socha und Elzbieta Balkiewicz (rechts). Beide starteten auch erfolgreich in der Sachsenauswahl. (Foto: P. Wilhelm)

Das Jahr 2001 verlief überaus erfolgreich für die Schachdamen des SV Görlitz 1990. Im zweiten Regionalligajahr sollte unbedingt die Rückkehr in Deutschlands zweithöchste Spielklasse gelingen. Mit der im Frauenschach so starken Konkurrenz aus Berlin, Lutherstadt Wittenberg oder Rüdersdorf wartete starke Konkurrenz. Nach dem überzeugenden Saisonauftakt, als die TSG Wittenberg deklassiert wurde, stand die Saisonzielstellung schnell in Frage: Am grünen Tisch wurden die Frauen aus Sachsen-Anhalt zum Sieger erklärt. In dieser Situation bewies das Görlitzer Team um Mannschaftsleiterin Hannelore Liebs jedoch ihre Ausnahmestellung. Die Vertretungen aus Berlin, Brandenburg und Sachsen-Anhalt wurden allesamt bezwungen. In der Schlussrunde konnte auch der Tabellenführer Glückauf Rüdersdorf vom Thron gestoßen werden und der Aufstieg in die 2. Bundesliga war perfekt.
Hier knüpfte die Mannschaft im neuen Spieljahr dort an, wo sie im Frühjahr aufhörte. Nach zwei Runden überraschender Spitzenreiter, waren die für den Klassenerhalt wichtigen Punkte bis zum Jahresende praktisch eingefahren. Das 3:3 beim USC Magdeburg sorgte dafür, dass die Görlitzerinnen im letzten Saisondrittel ohne Druck frei aufspielen können.
Die Görlitzer Mannschaft stellt eine gute Mischung aus Erfahrung und talentiertem Nachwuchs dar. An den beiden Spitzenbrettern agieren die erst 16-jährigen Anna Socha und Elzbieta Balkiewicz. Beide starteten auch erfolgreich in der Sachsenauswahl. Hannelore Liebs, die die Fäden in der Hand hält und die Mannschaft führt, trug ebenso entscheidend zum Aufstieg bei wie die 32-jährige Isolde Adam, die gleichfalls seit vielen Jahren für den Erfolg des Görlitzer Damenschachs steht. Sowohl am Aufstieg als auch an der guten Platzierung im laufenden Zweitbundesligajahr ist Peggy Flemming beteiligt. Die 29-Jährige punktet zudem als Ersatzfrau fleißig und ist bereits das fünfte Jahr in Diensten der Görlitzerinnen. In die Fußstapfen ihrer Schwester trat Anna-Luise Heymann. Die mit 20 Jahren jüngere der beiden erfolgreichen Schachsportlerinnen verstärkte den SV Görlitz 1990 zu Saisonbeginn und erwies sich bislang als Volltreffer.
Wenn der SV Görlitz 1990 einmal von Ausfällen geplagt wird, was zuletzt mehrfach der Fall war, kann er sich auf ein gesichertes Hinterland verlassen. In der zweiten und dritten Frauenmannschaft, beide in der Sachsenliga aktiv, agieren erfahrene Schachdamen, die in der ersten Mannschaft ebenfalls zum Einsatz kamen. Und dass es um den Nachwuchs nicht Bange sein muss, zeigen die Ergebnisse im Mädchenbereich, wo sich die Görlitzerinnen einen guten Namen machten. (awß)

Quelle: Sächsische Zeitung vom 19. Februar 2002

© 2001-2005 Anett Sänger *** Schachverein Görlitz 1990 e. V.
letzte Aktualisierung am 02. Januar 2005