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Pressespiegel SV Görlitz 1990

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SZ-Sportlerumfrage

Ihr Spiel ist stets auf Angriff ausgerichtet

Kandidaten vorgestellt: Wer vom Görlitzer Schachsport redet, kommt an Hannelore Liebs nicht vorbei

Hannelore Liebs
Hannelore Liebs ist Vizemeisterin. Foto: P. Wilhelm

Wenn man vom Görlitzer Schachsport redet, kommt man an einem Namen nicht vorbei: Hannelore Liebs. Die 46-Jährige sorgt seit vielen Jahren für Furore auf den 64 Feldern, die für sie auch die Welt bedeuten. Darüber hinaus ist sie eine unverzichtbare Kraft im Ehrenamt.
Den sportlichen Höhepunkt erreichte die mehrfache Sachsenmeisterin im Jahr 2002. Mit dem Gewinn der Silbermedaille bei der Deutschen Einzelmeisterschaft schaffte Hannelore Liebs nicht nur den persönlich größten Erfolg ihrer Schachlaufbahn. Dieser Silberrang ist auch für den SV Görlitz 1990 ein bislang einmaliges Ergebnis und Ausdruck des hohen Niveaus im Frauenschach der Neißestadt. Im hessischen Bad Brückenau ließ Hannelore Liebs internationale Titelträgerinnen hinter sich und kämpfte bis zur Schlussrunde sogar um den Titel.
Als eine der Führungsspielerinnen ist sie im Frauenteam, das im zweiten Jahr in der 2. Bundesliga agiert, stets präsent. Nicht allein ihrem starken Spiel, sondern in großem Maße ihrem Engagement als Mannschaftsleiterin ist es zu verdanken, dass der SV Görlitz derzeit sogar im Aufstiegskampf zur ersten Liga kräftig mitmischt. „Der Aufstieg ist zwar nicht unser Saisonziel gewesen, aber kampflos wollen wir den Ligafavoriten auch nicht das Feld überlassen", so die Neißestädterin. Ihr stets kompromissloses und auf Angriff ausgerichtetes Spiel stellt dabei oft eine unüberwindbare Hürde für die Kontrahentinnen dar.
An der Spitze liegt das Görlitzer Urgestein zudem mit der zweiten Männermannschaft in der Bezirksliga. In diesem derzeit hoffnungsvollsten Männerteam des SV Görlitz 1990 ist ihr Sohn Thomas, der sich vieles von der prominenten Mutter abschauen konnte, Mannschaftsleiter.
Von den zahlreichen Erfolgen zu berichten, ist jedoch nur eine Seite der Medaille. Die gute Seele des Görlitzer Schachs leistet bei vielen Aktivitäten eine immense Arbeit. Als Vizepräsidentin des Schachvereins Görlitz 1990, immerhin einer der größten in der Schachhochburg Sachsen und als engagierte Organisatorin des Internationalen Äskulap-Turniers, das bundesweit zu den drei bedeutendsten Osterturnieren zählt und in diesem Jahr seine 20. Auflage erleben wird, ist sie unermüdlich aktiv.
Zudem ist die Neißestädterin als Geschäftsführerin des Schachverbandes Sachsen eng mit den Belangen vieler Vereine vertraut. (awß)

Quelle: Sächsische Zeitung vom 30. Januar 2003

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letzte Aktualisierung am 28. Januar 2007