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Pressespiegel SV Görlitz 1990

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Schachverein Görlitz veranstaltet größtes Turnier der Region

Vier Großmeister beim Jubiläums-Äskulap

Der für den Dresdener SC spielende Großmeister Sigurds Lanka - hier bei der Siegerehrung im Vorjahr - geht auch 2003 an den Start (von links nach rechts: Siegfried Müller, Präsident des SVS; Günter Pätzold, Präsident des SV Görlitz; Sigurds Lanka).

Görlitz. Noch sind einige Tage Zeit bis zum Osterfest. Doch das traditionell an diesem Datum stattfindende Äskulap-Schachturnier wirft bereits seine Schatten voraus. Wie der für die Öffentlichkeitsarbeit zuständige Andreas Weiß informiert, haben bereits vier Großmeister fest zugesagt.
Da ist zum einen Janis Klovans aus Lettland, der bereits mehrfach Senioren-Weltmeister war. Aber auch sein Landsmann Sigurds Lanka dürfte zu beachten sein. Der 42-Jährige hat sich als Schachtrainer profiliert und bemüht sich als solcher um den sächsischen Nachwuchs. Außerdem spielt er beim Dresdener SC in der Zweiten Bundesliga und steht mit dem Team kurz vor dem Aufstieg in die deutsche Eliteklasse. Darüber hinaus haben die Großmeister Petr Haba aus Tschechien und Gennadi Bogdanovich aus Russland zugesagt.
Damit aber nicht genug, denn auch zahlreiche Kaderspieler werden zum Jubiläums-Äskulap, dem immerhin 20. Turnier in Görlitz erwartet. „Die jungen Leute nutzen die Veranstaltung, um gegen die Großen dieses Sports Erfahrungen zu sammeln", erklärt Andreas Weiß. Mit dabei ist natürlich dessen Tochter Katharina Weiß, die als Zwölfjährige bei der letzten Weltmeisterschaft ihrer Altersgruppe in Griechenland für Furore sorgte. Nicht zu vergessen die 17-jährige Anna Socha aus Polen, die seit Jahren beim Görlitzer Schachverein aktiv ist und hier am Spitzenbrett der Frauenmannschaft sitzt, die zurzeit auf Rang drei der Zweiten Bundesliga liegt.
Und schließlich hat auch Elena Winkelmann aus Dresden zugesagt, die mit ihren zwölf Jahren bereits Deutsche Meisterin bei den 14-Jährigen wurde. Ganz zu schweigen von Dr. Gabriele Just aus Leipzig, die als frühere DDR-Meisterin zu den Stammgästen bei den Äskulap-Turnieren zählt.
Erneut hat sich der einheimische Schachverein mit der Organisation dieses zweitgrößten Turniers im Freistaat einer Mammutaufgabe gestellt. Über Ostern zählt die Veranstaltung sogar zu den drei größten in ganz Deutschland. Das schlägt sich vor allem in der hohen Beteiligung nieder. Denn auch in diesem Jahr rechnet man mit mindestens 120 Teilnehmern, was 2002 einem neuen Rekord entsprach.
„Seit Sommer vergangenen Jahres finden einmal im Monat Besprechungen statt, um alles in die richtigen Bahnen zu lenken", erläutert Andreas Weiß. Unter der Leitung von Präsident Günter Pätzold und der Organisationschefin Hannelore Liebs - zugleich Deutsche Vizemeisterin der Frauen 2002 - laufen die Vorbereitungen auf Hochtouren. Denn nicht nur die zahlreichen Teilnehmer des A-Turniers sollen in der Neißestadt ordentliche Bedingungen vorfinden. Auch die Sportler des B-Turniers - hier werden ebenfalls bis zu 100 Interessenten erwartet - müssen betreut werden.
Und schließlich gibt es im Umfeld des 20. Äskulap noch eine Menge mehr. So steht bereits am Karfreitag ein „Schachnachmittag für alle" auf dem Programm. Beim Äskulap-Junior können sich die Jüngsten (bis 14 Jahre) versuchen. Und beim Freizeitturnier sind alle übrigen Interessenten willkommen.
Wer alles Wissenswerte über den Schachsport in Görlitz im Allgemeinen und die Äskulap-Turniere im Besonderen nachlesen will, für den hat der Schachverein zwei Broschüren aufgelegt, die natürlich ebenfalls in den schachsportlichen Ostertagen zu haben sind.
Und wer den Großmeistern bei ihren Zügen über die Schulter schauen möchte, der ist als Besucher des Jubiläums-Äskulap herzlich willkommen. Ort des Geschehens ist traditionell das Jugendhaus Wartburg in der Johannes-Wüsten-Straße 21.

Frank-Uwe Michel

Quelle: Niederschlesischer Kurier vom 29. März 2003

© 2001-2007 Anett Sänger *** Schachverein Görlitz 1990 e. V.
letzte Aktualisierung am 28. Januar 2007