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Pressespiegel SV Görlitz 1990

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Wie eine große Familie

Gespräch mit Günter Pätzold, Präsident des SV Görlitz

Günther Pätzold (Mitte) im Gespräch mit Oberbürgermeister Rolf Karbaum (links) und dem Verbandschef Siegfried Müller, der dem SV eine große Auszeichnung, den Ehrenwimpel des sächsischen Schachverbandes, überreichen konnte. Foto: P. Wilhelm

Herr Pätzold, das 20. Äskulap-Turnier ist Geschichte. Ihr erstes Fazit?

Mit 138 Teilnehmern in den Hauptturnieren, dazu noch einmal mehr als 50 Teilnehmern in den Freizeitturnieren saßen rund 200 Schachakteure während der Osterzeit an den Brettern. Dies zeigt die Beliebtheit unseres traditionellen Turniers. Doch auch qualitativ haben wir eine Menge zu bieten, immerhin kamen fünf Schachgroßmeister an die Neiße, darunter mit Janis Klovans aus Lettland und Roman Slobodjan aus Magdeburg zwei Spitzenspieler, die bereits zu weltmeisterlichen Ehren kamen.

Worin liegt die Beliebtheit des Äskulaps begründet?

Trotz der in den letzten Jahren stark angestiegenen Teilnehmerzahl kann man immer noch von einer gewissen „familiären Atmosphäre" sprechen. Interessant ist sicher auch, dass der Anteil der Frauen und Mädchen überdurchschnittlich hoch ausfällt. Wir begrüßen jedes Jahr zahlreiche Stammteilnehmer, die natürlich Multiplikatoren in ganz Deutschland sind.
Zudem kann man ein starkes Turnier spielen ohne mehrere Tage Urlaub nehmen zu müssen und ist am Ostersonntag bei der Familie zu Hause. Hinzu kommt die immer wieder gelobte Organisation des Turniers, das für Kaderspieler seitens der Verbände als besonders empfohlen eingestuft wird...

... die eine umfangreiche Arbeit erfordert.

Ja, der Aufwand ist immens. Bereits ein Dreivierteljahr vor Turnierbeginn trifft sich das Organisationskomitee regelmäßig und bereitet die Veranstaltungen langfristig vor. Neben dem Turnierheft gaben wir in diesem Jahr zudem eine CD mit der Geschichte des Äskulap heraus.

Die vier Tage selbst verlangen noch einmal viel Aufwand. Wie ist das zu bewerkstelligen?

Alles wurde genau abgestimmt. Viele Vereinsmitglieder und sogar Angehörige helfen mit, sei es bei der Verpflegung und Unterbringung der Teilnehmer oder im Turniersaal. Seit einigen Jahren unterstützt uns der Internationale Schiedsrichter Werner Schreyer aus Dresden. Sein Verdienst ist es sicher, dass es seit Jahren einen reibungslosen Verlauf der Wettkämpfe gibt.

Wie entstand das Äskulap-Turnier eigentlich?

Die Ursprünge liegen bei der ehemaligen BSG Medizin Görlitz, die das erste Äskulap-Turnier 1983, mit acht Sportlern aus der Taufe hob. Damals gewann Andreas Hauschild von der TSG Lawalde, der als vierfacher Gewinner noch immer den Rekord hält.
Nach dem Zusammenschluss der Görlitzer Vereine zum Schachverein Görlitz 1990 entschieden wir uns gemeinsam zur Fortsetzung dieses Traditionsturniers und alle ziehen dabei an einem Strang.

Warum gab es in diesem Jahr ein zusätzliches Turnier?

Der Teilnehmerrekord des Vorjahres ließ uns mit 120 Schachsportlern an die räumlichen Grenzen gehen, weshalb wir das Turnier teilen wollten. Das Jugendhaus „Wartburg", dem ein besonderer Dank für die fantastische Unterstützung gilt, bietet Raum für mehrere Turniere.
Das Apotheken-Turnier wird von zahlreichen Apotheken unterstützt. Mit 30 Teilnehmern wurde es gleich bei der Premiere sehr gut angenommen, so dass es keine Einmaligkeit bleiben soll und 2004 seine Fortsetzung findet.

Gespräch: Andreas Weiß

Quelle: Sächsische Zeitung vom 22. April 2003

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letzte Aktualisierung am 28. Januar 2007