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Pressespiegel SV Görlitz 1990

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Zwei Schachkönige der Oberlausitz gekrönt

Die offenen Oberlausitzmeisterschaften gehören neben der Landesmeisterschaft zu den bedeutendsten Turnieren im sächsischen Senioren-Schachsport. An der 13. Auflage des vom TSV Großschönau ausgetragenen Wettkampfes nahmen 56 Aktive aus der Tschechischen Rebublik und Österreich sowie aus Sachsen, Sachsen-Anhalt, Niedersachsen, Brandenburg, Berlin, Hessen und Thüringen teil. Neben der täglichen Schach-Runde sorgte ein vielseitiges und abwechslungsreiches Rahmenprogramm mit Ausflügen, Wanderungen und Spaziergängen sowie ein Oberlausitz-Abend mit der Volksspielkunstgruppe „Thalia“ für zusätzliche Unterhaltung. „In unserer traditionellen Wettkampfstätte wurden wir nicht nur freundlich empfangen, sondern auch rund um die Uhr betreut und vorzüglich verpflegt“, schwärmten die Schach-Senioren aus nah und fern nach einer Woche Aufenthalt in der Jugendherberge „Jägerwäldchen“ in Waltersdorf.

Oberlausitzmeisterschaft

Der Titel wurde in diesem Jahr zum ersten Mal in zwei Altersklassen (60 und 70) vergeben. In der mit 30 Aktiven besetzten AK 60 verteidigte der Vorjahresmeister Rainer Siegmund mit 5,0 Punkten aus sieben Runden erfolgreich den Titel. Dem 62-jährigen Dresdner reichte in der letzten Runden gegen den Vizemeister Johannes Stavenhagen aus Großröhrsdorf ein Remis. Für die beste Platzierung eines Aktiven aus dem Landkreis sorgte Klaus Ritter (SpVgg Ebersbach), der punktgleich (4,5) mit dem Zweiten den siebenten Platz belegte.
In der AK 70 blieb es bis zum letzten Zug äußerst spannend. Nachdem sich Helmut Tritzschler (TSV Großschönau) und der 82-jährige Altmeister Bernhard Dorawa (Lok Sömmerda) nach vier Stunden in der vorletzten Runde remis getrennt hatten, musste der letzte Durchgang entscheiden. Tritzschler siegte gegen den bis dahin führenden Roland Scholz (Lok Dresden) und sicherte sich mit 5,5 Zählern vor dem punktgleichen Dorawa den Titel. Die Leistung von Helmut Tritzschler ist um so höher einzuschätzen, da der 74-Jährige „nebenbei“ als Turnierleiter fungierte. Die einzige Schach-Dame im Turnier und „Stammgast“ in der Oberlausitz, Mirra Ebert aus Dresden, landete mit zwei Punkten auf dem 25. Platz. Die vom Großschönauer Bürgermeister und Schirmherren der Meisterschaft, Frank Peuker, gestifteten Pokale übergab der Vizepräsident des Schachverbandes Sachsen, Siegfried Müller.

Sachsenmeisterschaft

Die im Rahmen der Oberlausitzmeisterschaft und als Sparkassen-Cup der KSK Löbau-Zittau ausgetragene siebente sächsische Schnellschachmeisterschaft bestritten 34 Aktive. In dem mit acht Runden angesetzten Turnier blieben zwei Spieler ungeschlagen: Rainer Siegmund vom SV Dresden-Striesen, der mit 6,0 Punkten den Titel gewann, und der Vizemeister Siegfried Grünig vom SV Görlitz mit 5,5 Punkten. Mit der gleichen Punktzahl belegten der Oberlausitzmeister des Vorjahres Reinhold Hermann (SF Köln-Mühlheim), Bernhard Dorawa (Lok Sömmerda) und der Österreicher Dr. Heinz Seher die Plätze drei bis fünf. Auf 5,0 Punkte brachten es Paul Lippitsch (SV Gaußig), Helmut Tritzschler (TSV Großschönau), Johannes Stavenhagen (SC Großröhrsdorf) und Joachim Ehlert (Lok Dresden).
Turnierleiter Helmut Tritzschler zog nach der siebentägigen Veranstaltung eine positive Bilanz: „Die Turniere standen durchweg auf einem hohen Niveau und waren hart umkämpft. Rundherum hat alles geklappt, und das Wichtigste, den Teilnehmern hat es Freude und Spaß gemacht“. (rs)

Quelle: Sächsische Zeitung vom 12. April 2005

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letzte Aktualisierung am 28. Januar 2007