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Sachsenpokal 2003

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Vorrunde am 11. Mai 2003:

Favoriten in der Zwischenrunde

SV Görlitz 1990 und SC Hoyerswerda setzten sich durch

Frank Adam (vorn rechts) und Jonas Schindler (dahinter)Ohne nennenswerte Überraschungen endete die Vorrunde im Sachsenpokal in Zittau. Die Favoriten setzten sich durch, mussten aber bis zuletzt um den Einzug in die Zwischenrunde kämpfen. Gleich zum Auftakt spielten in der Spitzenpaarung die beiden nominellen Favoriten gegeneinander. Der frischgebackene Aufsteiger zur Sachsenliga, der Schachclub Hoyerswerda, traf auf den Vorjahresdritten des Sachsenpokals, den Schachverein Görlitz 1990. In den letzten vier Begegnungen in Meisterschaft und Pokal konnten die Hoyerswerdaer nicht mehr gegen die Neißestädter gewinnen. Auch diesmal sollte dies nicht gelingen. Piotr Kowalak am Spitzenbrett, Frank Adam und die 18-jährige Anna Socha trennten sich jeweils unentschieden von ihren Gegenübern, während Mannschaftsleiter Mario Kosubek für den entscheidenden Punkt zum 2,5:1,5-Sieg für die Görlitzer sorgte. Damit erkämpften sich die Neißestädter eine hervorragende Ausgangsposition für das Weiterkommen. In der zweiten Runde bezwang der SV Görlitz 1990 die TSG Bernsdorf deutlich mit 4:0. Das gleiche Ergebnis stand auch gegen den Gastgeber Turbine Zittau zu Buche.
Mit einem Zweipunktevorsprung gingen die Görlitzer in die Schlussrunde, nachdem sich Hoyerswerda mit 2,5:1,5 erwartungsgemäß gegen den stark spielenden Bezirksligisten Gambit Kamenz durchgesetzt hatte. Die Hoyerswerdaer gewannen die Schlussrunde 4:0 und erreichten damit die Zwischenrunde. Der SV Görlitz musste gegen Gambit Kamenz jedoch noch einmal etwas zittern, ehe nach Siegen von Frank Adam und Mario Kosubek ein schwer erkämpftes 2:2-Unentschieden feststand. Dies bedeutete Platz eins in der Endabrechnung und die Qualifikation für die Zwischenrunde des Sachsenpokals. In der Siegermannschaft ragte der Mannschaftsleiter Mario Kosubek noch besonders heraus, indem er alle vier Spiele gewann. (awß)

Quelle: Sächsische Zeitung vom 13. Mai 2003

Platz Verein 1 2 3 4 5 MP BP
1. SV Görlitz 1990     2 4 4 7:1 12½
2. SC Hoyerswerda     3 4 6:2 12
3. Gambit Kamenz 2 1     3 4 5:3 10
4. TSG Bernsdorf 0 ½ 1     2:6 4
5. Turbine Zittau 0 0 0     0:8

Brett SV Görlitz 1990 DWZ  2.  4.  5.  3. Punkte %
1 Piotr Kowalak 2122 ½ 1 1 0 62
2 Frank Adam 2175 ½ 1 1 1 88
3 Anna Socha 2061 ½ 1 1 0 62
4 Mario Kosubek 1914 1 1 1 1 4 100
  gesamt   4 4 2 12½ 78

Die Ergebnisse aller Vorrundengruppen gibt es unter pokal2003.pdf nachzulesen.

Zwischenrunde am 15. Juni 2003:

Favoriten gefordert

SV Görlitz verpasst Pokalfinale knapp

Frank Adam und Mario Kosubek

Frank Adam (i.v.r.) und Mario Kosubek (2.v.r.) spielten am dritten und vierten Brett des Gastgebers, der nur knapp aus dem Pokal ausschied. Foto: P. Wilhelm

Eine starke Leistung bot der SV Görlitz 1990 in der Zwischenrunde des Landespokals, obwohl er das Finale nur knapp verpasste. Zum Auftakt setzten sich die Görlitzer dank eines 3,5:0,5-Kantersieges gegen Fortuna Leipzig an die Spitze. Jacek Saskowski, Frank Adam und Mannschaftsleiter Mario Kosubek gewannen jeweils, während Piotr Kowalak eine Punkteteilung beisteuerte. Überaus spannend verlief die zweite Runde gegen den Turnierfavoriten Lok Leipzig-Mitte. Jacek Saskowski bezwang am Spitzenbrett gegen den Zweit-Bundesligisten Schnellschach-Sachsenmeister Manfred Böhnisch. Frank Adam scheiterte nur knapp am Sieg gegen seinen Kontrahenten und erkämpfte einen halben Punkt. Schließlich setzten sich die hoch dotierten Messestädter, im Vorjahr Pokalzweiter, etwas glücklich mit 2,5:1,5 durch.
In der dritten Runde gewannen die Görlitzer eindrucksvoll gegen das favorisierte Oberligateam vom TuS Coswig. Saskowski, Kowalak und Adam siegten jeweils und vertagten damit die Entscheidung auf die Schlussrunde. Gegen den Sachsenmeister und Oberligaaufsteiger Nickelhütte Aue genügte den Neißestädtern zwar bereits eine Punkteteilung, doch eine weitere Sensation sollte nicht gelingen. Beide Teams hatten ihre Chancen, die größere Routine der Erzgebirgler war jedoch entscheidend. Aue fährt mit Leipzig-Mitte zum Sachsenfinale. Den Görlitzer Punkt fuhr Jacek Saskowski ein, der am Spitzenbrett alle vier Partien gewann. (awß)

Quelle: Sächsische Zeitung vom 17. Juni 2003

Platz Verein 1 2 3 4 5 MP BP
1. SV Lok Leipzig-Mitte I     2 7:1 10½
2. ESV Nickelhütte Aue 2     3 2 6:2
3. SV Görlitz 1990 1     3 4:4 9
4. TuS 1920 Coswig 2 1     3 3:5
5. SV Fortuna Leipzig ½ ½ 1     0:8

Brett SV Görlitz 1990 DWZ  5.  1.  4.  2. Punkte %
1 Jacek Saskowski 2261 1 1 1 1 4 100
2 Piotr Kowalak 2122 ½ 0 1 0 38
3 Frank Adam 2175 1 ½ 1 0 62
4 Mario Kosubek 1914 1 0 0 0 1 25
  gesamt   3 1 9 56

Alle Ergebnisse der Zwischenrundengruppen gibt es unter pokal2.pdf nachzulesen.

Finale am 27. Juni 2003:

Das Ergebnis des Finales steht in pokal_Finale.pdf.

© 2001-2006 Anett Sänger *** Schachverein Görlitz 1990 e. V.
letzte Aktualisierung am 16. September 2006