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Sachsenpokal U14 2003

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Vorrunde am 25. Mai 2003:

SV Görlitz 1990 im Landesfinale

Den Favoriten im Sachsenpokal getrotzt

Görlitz. Von Überraschungen war die Vorrunde des Sachsenpokals der Schüler im Schach geprägt. Fünf Mannschaften des Schachbezirkes Dresden, darunter die Topteams der abgelaufenen Meisterschaft, standen sich in Bautzen gegenüber, um die beiden Landesfinalisten zu ermitteln. Mit der TU Dresden, Einheit Bautzen und dem SC Oberland gab es drei Favoriten, die um die zwei Plätze stritten. Der SV Görlitz 1990 hoffte auf seine Außenseiterchance. In der Auftaktrunde übernahm der SV Görlitz I, der in voller Stammbesetzung antrat, erwartungsgemäß die Tabellenspitze, nachdem die eigene zweite Mannschaft mit 4:0 sicher bezwungen wurde. Das Duell zweier Anwärter auf das Landesfinale zwischen Einheit Bautzen und dem SC Oberland endete unentschieden. Die in der ersten Runde favorisierten Dresdner setzten sich in der zweiten Runde gegen Einheit Bautzen mit 2,5:1,5 durch und gingen damit bereits einen großen Schritt in Richtung Finale. Der spielfreie SV Görlitz I musste dagegen zuschauen, wie die zweite Mannschaft vom SC Oberland erwartungsgemäß mit 4:0 demontiert wurde.
Eine erste Vorentscheidung fiel in der dritten Runde. TU Dresden bezwang mit dem SC Oberland auch den zweiten Mitfavoriten und war kaum noch aufzuhalten. Dem SV Görlitz I gelangen dank Lars Nitschke und Artur Seibt zwei Zähler und damit ein Unentschieden gegen den Vizebezirksmeister Einheit Bautzen. In der Vorschlussrunde sicherten sich die Bautzener mit dem 4:0 gegen die zweite Görlitzer Mannschaft auch wichtige so genannte „kleine“ Punkte. Der SV Görlitz I dagegen zeigte sich dem frischgebackenen Bezirksmeister TU Dresden ebenbürtig. Katharina Weiß gewann am Spitzenbrett ebenso wie Georg Rönsch am dritten Brett. Damit war der gastgebende Bezirksvizemeister aus dem Pokalrennen, während das direkte Duell zwischen dem SC Oberland und dem SV Görlitz in der Schlussrunde entscheiden musste. Dabei würde den Neißestädtern bereits eine Punkteteilung genügen.
Der SV Görlitz II erreichte gegen die bereits vor der letzten Runde qualifizierten Dresdner ein ehrenvolles 1:3, wobei Daniel Reimann der einzige Punkt der Görlitzer Reserve gelang. Die erste Görlitzer Mannschaft wollte nicht von vornherein auf ein Unentschieden spielen. Am Spitzenbrett setzte sich der Sachsenmeister Paul Zebisch auf Seiten der Oberländer durch und gewann damit alle Spiele. Der Bezirksvizemeister Lars Nitschke und Georg Rönsch erkämpften jeweils ihren dritten Punkt. Hinzu kam das Remis durch Artur Seibt, sodass der SV Görlitz 1990 I am Ende sogar ohne Niederlage überraschend souverän in das Sachsenfinale einzog. Dort sind die Neißestädter gegen die Konkurrenz aus Leipzig, Dresden und Chemnitz zwar erneut nur Außenseiter. Mit dem Erreichen des Sachsenpokalfinales wurde aber die bislang so erfolgreiche Saison im Nachwuchsbereich fortgesetzt. (awß)

Platz Verein 1 2 3 4 5 MP BP
1. TU Dresden     2 3 7:1 10
2. SV Görlitz 1990 I 2     2 4 6:2 10½
3. Einheit Bautzen 2     2 4 4:4
4. SC Oberland 2     4 3:5 9
5. SV Görlitz 1990 II 1 0 0 0     0:8 1

Brett SV Görlitz 1990 I DWZ  5.  3.  1.  4. Punkte %
1 Katharina Weiß 1483 1 0 1 0 2 50
2 Lars Nitschke 1237 1 1 0 1 3 75
3 Georg Rönsch 1092 1 0 1 1 3 75
4 Artur Seibt 1091 1 1 0 ½ 62
  gesamt   4 2 2 10½ 66

Brett SV Görlitz 1990 II DWZ  2.  4.  3.  1. Punkte %
1 Daniel Reimann   0 0 0 1 1 25
2 Thomas Richter 718 0 0 0 0 0 0
3 Philipp Noack 760 0 0 0 0 0 0
4 Erik Nitschke   0 0 0 0 0 0
  gesamt   0 0 0 1 1 6

Finale am 21. Juni 2003:

Görlitzer Schüler Pokalvize

Sensation in der Landespokalendrunde durch den SV Görlitz 1990

Görlitz. Mit einer Riesenüberraschung endete am Sonnabend die Endrunde des Sachsenpokals der Schüler in Dresden. Die Schachsportler des SV Görlitz 1990 hatten sich erstmalig für eine Finalrunde des Sachsenpokals qualifiziert und zählten zu den Außenseitern in der Landeshauptstadt. Die Auftaktrunde bescherte mit dem Bezirksmeister USV TU Dresden gleich einen der Titelfavoriten. Doch auch in der dritten Pokalbegegnung in dieser Saison konnten sich die Elbestädter nicht gegen die Görlitzer Schüler durchsetzen. Vor einer Woche verdarben die Schachsportler von der Neiße in der Schlussrunde des Bezirkspokals den Dresdnern den Pokalsieg und eroberten selbst den Silberrang. Diesmal traten beide Teams in Bestbesetzung an. Lars Nitschke und Artur Seibt hielten ihre Spiele ausgeglichen und trennten sich jeweils unentschieden. Katharina Weiß sorgte am Spitzenbrett für den Görlitzer Sieg, der zum 2:2-Endstand führte.
Die zweite Runde brachte den ersten großen Paukenschlag. Gegen den SC Leipzig-Gohlis, der zwar ersatzgeschwächt antrat, dennoch über eine spielstarke Mannschaft verfügte, zeigten die Görlitzer eine besondere Leistung. Durch Katharina Weiß, Lars Nitschke, Artur Seibt und Georg Rönsch wurden alle vier Spiele gewonnen und das einzige 4:0 der Endrunde erreicht. Die dritte Runde sollte dann eine wichtige Vorentscheidung für die Neißestädter im Kampf um den dritten Platz bringen. Gegen den favorisierten Dresdner SC 1898, immerhin Bundesleistungszentrum, gelang Artur Seibt ein wichtiger Sieg, während Lars Nitschke erneut ein Remis beisteuerte. In einem hochdramatischen Zeitnotduell behielt Katharina Weiß schließlich am Spitzenbrett die bessere Übersicht und vor allem die Nerven und führte das Görlitzer Team mit ihrem Sieg zum überraschenden 2,5:1,5-Erfolg. Mit 5:1 Zählern befand sich der SV Görlitz plötzlich an der Spitze des Feldes.
In der Vorschlussrunde standen die Görlitzer Schüler dicht vor der nächsten Überraschung. Gegen den favorisierten Titelanwärter USG Chemnitz gelang Georg Rönsch der einzige Sieg. Artur Seibt remisierte. Das Spitzenbrett ging sehr unglücklich verloren, so dass die Chemnitzer bei diesem 2,5:1,5-Sieg mit einem blauen Auge davonkamen. Während TU Dresden und USG Chemnitz in der letzten Runde im direkten Duell der beiden Führenden um den Sachsenpokal kämpften, ging es für den SV Görlitz um einen Platz auf dem Treppchen. Katharina Weiß und Lars Nitschke sorgten für die schnelle Führung der Neißestädter. Danach war jedoch viel Spannung angesagt, ehe Georg Rönsch mit seiner Punkteteilung den 2,5:1,5-Erfolg der Görlitzer Schüler sicherstellte. Dieser Sieg reichte sogar zum viel umjubelten Silberrang hinter dem neuen Sachsenpokalsieger TU Dresden. Zudem wurde Katharina Weiß, die vier der fünf Spiele gewann, als bester Spieler am Spitzenbrett geehrt. (awß)

Platz Verein 1 2 3 4 5 6 MP BP
1. USV TU Dresden   x   2 2 3 8:2 13
2. SV Görlitz 1990 2   x   4 7:3 12½
3. USG Chemnitz 2   x   3 2 2 7:3 11½
4. SC Leipzig-Gohlis 1 0 1   x   4:6 7
5. Dresdner SC 1898 2   x   2 2:8
6. TSV Kitzscher ½ 2 2   x   2:8

Brett SV Görlitz 1990 DWZ  1.  4.  5.  3.  6. Punkte %
1 Katharina Weiß 1483 1 1 1 0 1 4 80
2 Lars Nitschke 1237 ½ 1 ½ 0 1 3 60
3 Artur Seibt 1091 ½ 1 1 ½ 0 3 60
4 Georg Rönsch 1092 0 1 0 1 ½ 50
  gesamt   2 4 12½ 62

Quelle: Sächsische Zeitung vom 23. Juni 2003

© 2001-2006 Anett Sänger *** Schachverein Görlitz 1990 e. V.
letzte Aktualisierung am 16. September 2006