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Vorrunde Gruppe 1 am 09. Mai 2004:
Erfolgreicher Auftakt
SV Görlitz steht in der Zwischenrunde
Am Sonntag trafen sich der SV Dresden-Striesen, der SV
Dresden-Leuben und der SC Hoyerswerda in den Räumlichkeiten des gastgebenden SV
Görlitz, um in der Vorrundengruppe 1 die beiden Qualifikanten für die
Zwischenrunde des Sachsenpokals zu ermitteln. Gespielt wurde im
Vierer-Mannschaftssystem mit jeweils 30 Minuten Bedenkzeit pro Spieler.
Dabei belegte das Neißestadtquartett in der Besetzung Jacek Saskowski, Piotr
Kowalak, Gerd Posselt und Thomas Liebs hinter dem SC Hoyerswerda einen
umkämpften, nicht unbedingt erwarteten zweiten Platz, der für das Weiterkommen
reicht. Die Grundlage für diesen Erfolg wurde bereits in der ersten Runde
gelegt. Die beiden Görlitzer Spitzenbretter Saskowski und Kowalak sorgten mit
einem Sieg und einem Unentschieden zunächst für eine beruhigende Führung, bevor
Liebs am vierten Brett ebenfalls die Partie gewann und damit den Mannschaftssieg
perfekt machte. Dagegen musste sich Posselt seinem Gegner geschlagen geben, was
aber keinen Einfluss mehr auf das Mannschaftsergebnis hatte.
Nach dem Auftaktsieg wartete nun in der zweiten Runde Gruppenfavorit
Hoyerswerda. Hier bewiesen die Görlitzer Kampfgeist und trotzten dem Gegner ein
Remis ums nächste ab. Lediglich Liebs verlor seine Partie, so dass Hoyerswerda
mit einem knappen Sieg davon kam.
In der Schlussrunde zeigte das Team erneut seine gute Verfassung und besiegte
ohne Partieverlust die Spieler des SV Dresden-Leuben. In der anderen Begegnung
glückte dem SV Dresden-Striesen zum Schluss ein Sieg über Hoyerswerda, die sich
damit nur dank des Sieges über Görlitz Platz eins sichern konnten.
In der bevorstehenden Zwischenrunde warten nun auf den SV Görlitz ungleich
stärkere Mannschaften, wahrscheinlich aus den sächsischen Schachhochburgen
Leipzig und Chemnitz. Doch mit der während des Turniers gezeigten Leistung kann
eine Überraschung durchaus gelingen. (tl)
Quelle: Sächsische Zeitung vom 11. Mai 2004
Die Ergebnisse aller Vorrundengruppen gibt es unter
PokalVorrunde2004.pdf nachzulesen.
| Platz |
Verein |
1 |
2 |
3 |
4 |
MP |
BP |
| 1. |
SC Hoyerswerda |
• |
2½ |
3 |
1 |
4:2 |
6½ |
| 2. |
SV Görlitz 1990 |
1½ |
• |
2½ |
2½ |
4:2 |
6½ |
| 3. |
SV Dresden-Leuben |
1 |
1½ |
• |
3½ |
2:4 |
6 |
| 4. |
SV Dresden-Striesen |
3 |
1½ |
½ |
• |
2:4 |
5 |
| Brett |
SV Görlitz 1990 |
DWZ |
4. |
1. |
3. |
Punkte |
% |
| 1 |
Jacek Saskowski |
2250 |
1 |
½ |
½ |
2 |
67 |
| 2 |
Piotr Kowalak |
2111 |
½ |
½ |
1 |
2 |
67 |
| 3 |
Gerd Posselt |
1903 |
0 |
½ |
½ |
1 |
33 |
| 4 |
Thomas Liebs |
1650 |
1 |
0 |
½ |
1½ |
50 |
| |
gesamt |
|
2½ |
1½ |
2½ |
6½ |
|

Zwischenrunde Gruppe C am 06. Juni 2004:
Nach gutem Start doch nur der undankbare Platz drei
SV Görlitz verfehlt Endrunde nur knapp
Am Schluss blieb dem SV Görlitz im Sächsischen Mannschaftspokal nur der
undankbare dritte Platz. Trotzdem zieht die Mannschaft ein positives Fazit: Sie
zeigte eine geschlossene Mannschaftsleistung.
In der Besetzung Jacek Saskowski, Piotr Kowalak, Frank Adam und Thomas Liebs
fuhr der SV Görlitz am vergangenen Sonntag als krasser Außenseiter zum
gastgebenden SC 1911 Großröhrsdorf, um sich hier auch gegen die anderen
Mannschaften, SV Lok Leipzig-Mitte IV, dem in die Sachsenliga aufgestiegenen SK
Großlehna sowie Vorjahressieger und Zweitbundesligist SC Leipzig-Gohlis, zu
behaupten.
Nach der Devise „Ein guter Auftakt ist gut für die Psyche“ startete man gleich
mit einem glatten 4:0-Sieg über Lok Leipzig-Mitte IV ins Turnier. Doch bereits
in Runde zwei hieß es, Farbe bekennen. Gegen das ebenfalls in die Sachsenliga
aufgestiegene Team von Großröhrsdorf setzte es eine knappe 1,5:2,5-Niederlage.
Nach dem Remis von Jacek Saskowski und dem Sieg von Piotr Kowalak lagen die
Görlitzer schon auf Erfolgskurs, doch gingen die Partien von Frank Adam und
Thomas Liebs verloren.
Zeit zum Verschnaufen blieb kaum, denn bereits in der dritten Runde wartete
Pokalverteidiger SC Leipzig-Gohlis. Auch hier konnten sich die Neißestädter nach
einem Sieg von Saskowski und dem Remis von Liebs zunächst einen Vorteil
verschaffen, der jedoch mit der Niederlage von Kowalak wieder dahin war. So
musste die letzte Partie über den Ausgang der Begegnung entscheiden. Dabei kam
letztlich Frank Adam zu einem glücklichen Remis, so dass man dem haushohen
Favoriten ein 2:2-Unentschieden abtrotzte.
Positiver Nebeneffekt war, dass sich nun noch die Chance eröffnete, ins Finale
einzuziehen. Benötigt wurde dafür „nur“ ein Sieg in der letzten Runde gegen den
SK Großlehna. Wiederum erarbeitete sich das Team durch einen Sieg von Saskowski
und einem Remis von Liebs einen Vorsprung und auch in den beiden anderen Partien
schienen die Görlitzer im Vorteil zu sein. Kowalak und Adam mussten sich dann
aber doch in der Zeitnotphase ihren Gegnern geschlagen geben, so dass am Ende
erneut eine knappe 1,5:2,5-Niederlage zu Buche stand.
In der Endabrechnung fand man sich dann auf dem undankbaren, aber alles andere
als enttäuschenden dritten Platz wieder. Überraschend ausgeschieden ist auch der
SC Leipzig-Gohlis, der sich nach einem schwachen Turnier mit dem 4. Platz
begnügen musste. Die beiden ersten qualifizierten sich für die Finalrunde der
besten vier Mannschaften des Sächsischen Mannschaftspokals.
Hervorzuheben ist die Leistung von Jacek Saskowski, der bereits in der dritten
Pokalsaison ohne Verlustpartie blieb. (tl)
Quelle: Sächsische Zeitung vom 10. Juni 2004
| Platz |
Verein |
1 |
2 |
3 |
4 |
5 |
MP |
BP |
| 1. |
SK Großlehna |
• |
2 |
2½ |
2½ |
3 |
7:1 |
10 |
| 2. |
SC Großröhrsdorf |
2 |
• |
2½ |
2½ |
2 |
6:2 |
9 |
| 3. |
SV Görlitz 1990 |
1½ |
1½ |
• |
2 |
4 |
3:5 |
9 |
| 4. |
SC Leipzig-Gohlis |
1½ |
1½ |
2 |
• |
2½ |
3:5 |
7½ |
| 5. |
Lok Leipzig-Mitte IV |
1 |
2 |
0 |
1½ |
• |
1:7 |
4½ |
| Brett |
SV Görlitz 1990 |
DWZ |
5. |
2. |
4. |
1. |
Punkte |
% |
| 1 |
Jacek Saskowski |
2248 |
1 |
½ |
1 |
1 |
3½ |
88 |
| 2 |
Piotr Kowalak |
2101 |
1 |
1 |
0 |
0 |
2 |
50 |
| 3 |
Frank Adam |
2128 |
1 |
0 |
½ |
0 |
1½ |
38 |
| 4 |
Thomas Liebs |
1707 |
1 |
0 |
½ |
½ |
2 |
50 |
| |
gesamt |
|
4 |
1½ |
2 |
1½ |
9 |
56 |
Hoyerswerda sicher in der Endrunde
Mit einem klaren Sieg in der Zwischenrunde zum Sachsenpokal
hat sich der SC Hoyerswerda für die Endrunde qualifiziert. In Chemnitz verwiesen
die Elsterstädter die Mannschaften von Lok Leipzig II, Eichen Reichenau,
Wilkau-Haßlau, Markneukirchen und Klingenthal auf die Plätze. Bester
Hoyerswerdaer Schachspieler war mit fünf Siegen aus fünf Spielen Rüdiger Schuh
am Brett 4, gefolgt von Günther Jahnel (4,5), Roland Graf (4) und Robert Böhm
(3,5). (rn)
Quelle: Sächsische Zeitung vom 08. Juni 2004
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